SUSTAINABLE HOMESERVICES
„Nachhaltige Dienstleistungen für den Wohnungsmarkt in der Stadt der Zukunft“
ZIEL
Ziel des Projekts ist die Einführung von nachhaltigen Dienstleistungen in Europa zu stimulieren. Um mit der steigenden Konkurrenz in der Wohnungswirtschaft mitzuhalten, können Firmen und Wohnungsunternehmen den Bewohnern „Homeservices“ anbieten.
METHODE
Als relevante Dienstleistungsfelder wurden ausgewählt:
- Beratung und Information
- Pflege und Beaufsichtigung
- Freizeitaktivitäten
- Reparatur
- Mobilität und Zustellung
- Sicherheit
- Versorgung und Entsorgung
Der Status Quo wurde in 12 Städten und Kleinstädten Europas erhoben. Danach wurden die vorhandenen Dienstleistungen in den drei Nachhaltigkeitsebenen bewertet. Dabei wurden die folgende Fragen gestellt:
Umwelt Wie können Dienstleistungen zur Vermeidung von Rohstoffen und Energie in der Wohnungswirtschaft beitragen?
Sozial Wie können Dienstleistungen das Wohlbefinden der Bewohner steigern?
Ökonomie Wie können diese Dienstleistung gestaltet werden, so dass sie für den Anbieter, den Bewohner, und die Gesellschaft wirtschaftlich sind?
INHALTLICHEN SCHWERPUNKTE DES PROJEKTES
- Welche Dienstleistungen werden von Wohnungsunternehmen als auch von externen Dienstleistern für Bewohner angeboten?
- Sind darunter auch nachhaltige Dienstleistungen oder überwiegen rein soziale bzw. umweltentlastende Dienstleistungen?
- Welche Hemmnisse stehen dem Angebot entgegen?
- Welches Interesse haben Wohnungsunternehmen, Dienstleistungen selbständig oder in Kooperation mit Dritten anzubieten?
WEITERE ZIELE
Folgende Fragen werden beantwortet:
- Erfassung des Status quo von umweltentlastenden und sozialen Dienstleistungen, die von der Wohnungswirtschaft oder externen Anbietern erbracht werden;
- Analyse der hemmenden und fördernden Faktoren bei der Markteinführung innovativer Dienstleistungsangeboten aus Sicht der Bauträger;
- Analyse der Beschäftigungseffekte und sozialen Auswirkungen der vorgeschlagenen Dienstleistungen;
- Vergleich der unterschiedlichen Situation in Österreich (Unterschiede zwischen Klein- und Großstadt)
- Vergleich auf internationaler Ebene zwischen den sechs beteiligten Länder.
- Welche Ergebnisse sind übertragbar und können als good practice im Wohnungsmarkt eines anderen Landes gegebenenfalls Eingang finden?
- Erarbeitung von Empfehlungen für die Schaffung geeigneter rechtlicher und sonstiger fördernder Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene,
- Erstellung eines europäischen Dienstleistungskataloges
- Erstellung einer Projekt DVD.
Das Projekt wird gefördert von der Europäischen Kommission im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Stadt der Zukunft“.
Projektbeginn: Oktober 2002 Projektende: September 2004